Aus der Nachkriegszeit: Stolberger Notizen.

Buchcover

Gerade erschienen: Aus der Nachkriegszeit meint die ersten Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland. Es sind Jugenderinnerungen aus einer kleinen Industriestadt im katholischen Rheinland. Frei, assoziativ geschrieben, aber sorgfältig, behutsam und einfühlend in der Darstellung der beteiligten Menschen und ihrer Lebensentwürfe. Alles war damals anders als heute. Es sind alltägliche, unscheinbare Geschichten. Aber wie sie hier erzählt werden – lakonisch, fast wegwerfend, in kleinen, dichten Stücken – macht ihren literarischen Reiz aus.

E. Köhler 2018, ISBN-13: 978-1790122547, Taschenbuch und eBook, z.B. bei Amazon.

Der nine eleven des Karl Marx

Gastbeitrag von Ivan Glaser zum 150sten Editionsjubiläum des ersten Bandes des „Kapitals“

Dem Andenken an Erhard Lucas (1937-1993) gewidmet

  1. Was im Jahr 1867 mit dem Text des „Kapitals“ geschah
  2. Wie Marx 1867 die Druckvorlage auf 60 Bögen brachte
  3. Die editorische Bilanz des Jahres 1867
  4. Marx´ desaströse Entdeckung: Krisen der kapitalistischen Produktionsweise nicht Vorzeichen ihres Zusammenbruchs, sondern Formen ihrer Durchsetzung
  5. „Das Kapital“ – Klassiker des Historischen Materialismus oder Mystifikation von Friedrich Engels?

1. Was im Jahr 1867 mit dem Text des „Kapitals“ geschah

Den ersten Band des „Kapitals“, beinahe so wie wir ihn noch heute in Händen halten, wenn wir Band 23 der Marx-Engels-Werke (MEW) oder eine der vielen dieser Ausgabe folgenden Editionen oder Übersetzungen konsultieren, hat Marx im Jahr 1866 und in den ersten drei Monaten des Jahres darauf ausgearbeitet. Die Erstausgabe aus dem Jahr 1867 ist für die zweite Auflage (1872) strukturell von Marx und für die dritte und vierte, auf der Grundlage der ersten französischen unter Mitwirkung von Marx entstandenen Übersetzung, sprachlich-stilistisch von Engels überarbeitet worden. Die Ausgabe MEW Band 23 folgt der 4. Auflage aus dem Jahr 1890.

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