{"id":332,"date":"2023-04-08T11:34:38","date_gmt":"2023-04-08T09:34:38","guid":{"rendered":"https:\/\/koehler-kn.de\/ernst\/?p=332"},"modified":"2023-04-08T11:41:51","modified_gmt":"2023-04-08T09:41:51","slug":"ueber-zoran-djindjic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/koehler-kn.de\/ernst\/ueber-zoran-djindjic\/","title":{"rendered":"\u00dcber Zoran Djindji\u0107"},"content":{"rendered":"\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Distanz zur \u201eFrankfurter Schule\u201c:<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bei jemandem seinen Doktor zu machen, hei\u00dft nicht, ihn als seinen Leitstern zu betrachten. Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> ist nach Deutschland gekommen, um bei J\u00fcrgen Habermas zu promovieren und hat seine Dissertation dann bei Albrecht Wellmer in Konstanz, einem anderen Vertreter der \u201eFrankfurter Schule\u201c, \u00fcber das Gesellschaftsbild von Marx abgeschlossen. Die Br\u00fccke oder besser die Schiene war der Praxis-Kreis in Belgrad, der eng mit den hiesigen Philosophieprofessoren der Frankfurter Richtung verbunden und verbandelt war. Auch dann \u00fcbrigens noch, als die Praxis-Leute in Belgrad im Laufe der 80er Jahre vom Marxismus irgendeiner Variante zum serbischen Nationalismus der chauvinistischen Variante \u00fcbergingen. Das ist jedenfalls in Konstanz, wie ich mich erinnere, lange nicht verstanden oder verdr\u00e4ngt worden. Ausgerechnet unsere Philosophen in der Nachfolge marxistischer Traditionen haben sich \u00fcber die fatale Wendung von links nach ganz rechts, wie sie sich im akademischen Belgrad &#8211; entlang der Kosovo-Frage &#8211; vollzogen hatte, noch \u00fcber Jahre hinwegget\u00e4uscht. Als Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> Mitte der 80er Jahre in Frankfurt am Main dann selbst anf\u00e4ngt, eigenst\u00e4ndig zu philosophieren und zu schreiben, hat das nichts mehr mit Marx zu tun. Es ist der definitive Bruch mit Marx und seiner gro\u00dfen Erz\u00e4hlung. In seinen politischen Essays aus dieser Zeit (1986-1988), die ich erst viele Jahre sp\u00e4ter kennen lerne, \u00fcber den Vortrag von Ivan Glaser zur Gedenkveranstaltung 2013 an der Universit\u00e4t Konstanz, stellt Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> dem Totalitarismus des jugoslawischen Sozialismus einen essentiellen Liberalismus entgegen. Wie ihn Ernst Fraenkel in seiner Analyse des nationalsozialistischen Unrechtsstaates entwickelt hatte. (Vgl. Ivan Glaser, Den modernen Staat denken, in: Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span>, Experiment gegen die Moderne, 2017, S. 290 ff.)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Aber die Distanz Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span>s &#8211; und anderer aus Jugoslawien stammender Intellektueller in seinem damaligen Umfeld \u2013 vor allem zu J\u00fcrgen Habermas als dem international einflussreichsten Vordenker der Frankfurter Schule hatte noch andere Gr\u00fcnde. Leider muss ich sagen: so richtig verstehe ich sie erst heute \u2013 angesichts des russischen Vernichtungskrieges gegen die Ukraine und im Licht der uns\u00e4glichen \u00f6ffentlichen Pl\u00e4doyers von Habermas f\u00fcr sofortige Verhandlungen mit<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Pr\u00e4sident Wladimir Putin. Es ist der Kerngedanke von Habermas, alle politischen Konflikte k\u00f6nnten letztlich via Dialog, \u201eherrschaftsfrei\u201c entsch\u00e4rft, temperiert und friedlich gel\u00f6st werden, der diesen jungen Leuten aus einem hoffungslos fehlkonstruierten und auch bereits rissigen, bereits auseinanderbrechenden Herkunftsstaat als indiskutabel vorkommen musste, wenn nicht als l\u00e4cherlich. Weniger pointiert gesagt: als eine weltferne, illusion\u00e4re Konstruktion: genauer Ausdruck, typisches Produkt der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft und ihrer interessierten politischen Denkfaulheit.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zur\u00fcck in Belgrad: Auf der Suche nach politischer Orientierung<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vielleicht darf ich mit meiner eigenen Desorientierung anfangen: Nach zweieinhalb Jahrzehnten nahezu ausschlie\u00dflicher Besch\u00e4ftigung mit deutscher Zeitgeschichte (nur unterbrochen durch ein Forschungsstipendium in den USA) begann ich Mitte der 80er Jahre, zusammen mit Ivan Glaser Jugoslawien zu bereisen. Charakteristisch f\u00fcr meine Unbedarftheit ist 1986 ein Besuch bei Dobrica Cosic in der Serbischen Akademie der Wissenschaften und K\u00fcnste, den ich ganz wunderbar finde mit seiner druckreifen Sprache und in seiner ganzen Hoheit als einer der angesehensten Romanciers des Landes. Null Ahnung, dass wir hier einen giftigen, rassistischen Nationalisten vor uns haben. Das wird mir dann allerdings zwei oder drei Jahre sp\u00e4ter klar: als Cosic in einer privaten Audienz in seinem Belgrader Domizil, die Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> f\u00fcr uns arrangiert hatte, behauptete, im Kosovo finde ein \u201eGenozid\u201c an der serbischen Minderheit statt. Und speziell an meine Adresse: \u201edaf\u00fcr brauche es keiner Gaskammern\u201c.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Den aufsteigenden Slobodan Milosevic hatte ich gegen\u00fcber meinen bereits zutiefst beunruhigten Freunden in Zagreb, wo wir unsere Reisen immer starteten, noch peinlich lange als ein blo\u00dfes \u00dcbergangsph\u00e4nomen, ein verirrtes Zwischenspiel abgetan, dem alsbald &#8211; wie \u00fcberall in Ostmitteleuropa &#8211; auch hierzulande die gro\u00dfe prowestliche Z\u00e4sur folgen werde. Erst unsere Besuche im Kosovo Ende der 80er Jahre haben mich dar\u00fcber belehrt, was hier wirklich im Gange war. Aber das haben wir alles schon erz\u00e4hlt. (Vgl. Ivan Glaser, Ernst K\u00f6hler, F\u00fcr das kleinere Ganze. Zu einem anderen Verst\u00e4ndnis vom Ende Jugoslawiens, 1993)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span>, dessen Lebensmittelpunkt jetzt wieder Belgrad war, hatte in meinen Augen zu diesem Zeitpunkt noch wenig davon begriffen. Was unsere Abstecher in das Kosovo betraf, so lieh er uns einmal seinen gro\u00dfen, alten Wagen (mit der Frankfurter Nummer, was uns in den durchfahrenen D\u00f6rfern von serbischer Seite fr\u00f6hliche, wenn auch irrt\u00fcmliche Gastgeschenke durch das heruntergeschraubte Autofenster einbrachte). Er h\u00f6rte sich unsere Berichte \u00fcber die aktuellen Terrormethoden des serbischen Kolonialregimes im Kosovo auch geduldig und aufmerksam an, aber das war eher die ihm eigene Gel\u00f6stheit und Grandezza, die Freundschaft mit uns. Erreicht haben wir ihn damit kaum.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In luziden Essays hatte Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> die kommunistische Gewaltherrschaft Titos und seiner Nachfolger auseinandergenommen (anders als \u00fcbrigens so mancher seiner ehemaligen Konstanzer Kommilitonen, die beispielsweise weiter an der M\u00e4r von der basisdemokratischen \u201eArbeiterselbstverwaltung\u201c im offenen Sozialismus Titos strickten). Aber jetzt war unser Zoran auf einmal von Milosevic-nahen Medienleuten umgeben. Das neu heraufziehende Szenarium der Polarisierung und Spaltung des Landes &#8211; liberaldemokratischer Aufbruch in Slowenien und Kroatien, das war jetzt \u201e1989\u201c! &#8211; in Serbien eine plebiszit\u00e4re, demagogisch gekonnte, mittels einer neuen, sinnlicheren Sprache inszenierte, gro\u00dfserbische Massenmobilisierung dagegen \u2013 schien sich ihm noch zu entziehen. F\u00fcr ihn hatten diese Slowenen und Kroaten mit ihren vermeintlich progressiven Reformabsichten noch immer etwas von den \u201eSklavenv\u00f6lkern\u201c des alten, anti- imperialen serbischen Narrativs. Politische Selbstbehauptung, Selbstbefreiung, die F\u00e4higkeit zur Staatsbildung, zur Durchsetzung von staatlicher Unabh\u00e4ngigkeit war danach seit jeher die Inspiration, die Leistung, der Adel der serbischen Nation gewesen. Was sich da im Nordwesten jetzt so unversch\u00e4mt und lautstark breit machte, war hingegen politische Unverantwortlichkeit. Es war borniert, partikularistisch, staatsfeindlich und kam allein aus wirtschaftlicher Eigensucht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>So etwas wie ein Weltbild war das bei Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> freilich nicht mehr. Es war nur noch ein wackeliges, verschlissenes Ressentiment. Fast gleichzeitig oder doch schon im n\u00e4chsten Augenblick wird Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> dann ma\u00dfgeblich an der Gr\u00fcndung der oppositionellen Demokratischen Partei in Serbien beteiligt sein.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<h2>Eine unbeantwortete Frage<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wie konnte so einer in so einem solchen Land an die Macht gelangen? Das habe ich mich in meinem Beitrag zur Gedenkveranstaltung f\u00fcr Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> 10 Jahre nach seinem Tod gefragt. Und das frage es mich heute noch immer. Mitreden kann ich da nicht, ich habe nichts aus der N\u00e4he beobachtet. Es ist eine Forschungsaufgabe. Es w\u00e4re eine Aufgabe f\u00fcr Sie als Journalisten, lieber Dragan Stavljanin. Ich habe meinen Freund f\u00fcr ein Jahrzehnt \u2013 in diesen f\u00fcr ihn als oppositionellen Politiker unter dem Regime von Slobodan Milosevic so entscheidenden Jahren &#8211; nicht mehr gesehen. Selbst die Frage, wie er es denn \u00fcberhaupt gemacht und geschafft haben k\u00f6nnte; die Frage also nach den konkreten Bedingungen und Handlungsmustern seines Aufstiegs im politischen Dschungel Serbiens habe ich mir erst im Nachhinein gestellt. Als die Kriege seit 1991 mir diese Frage nicht mehr so verstellten. Als ich nicht mehr so fixiert war auf das Schweigen Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span>s zu diesen Kriegen, die doch letztlich alle von Serbien ausgingen. Mit ihren Massemorden an Zivilisten, mit ihrer Vertreibung von Millionen von Menschen (\u201eethnische S\u00e4uberung\u201c), mit ihrer Zerst\u00f6rung von St\u00e4dten \u2013 wie Vukovar, eine Katastrophe, die bis heute der europ\u00e4ischen \u00d6ffentlichkeit nicht richtig bewusst ist. Vielleicht holen wir es angesichts des Schicksals von Mariupol im vergangenen Jahr ja noch einmal nach.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es ist eines, wie man als B\u00fcrger eines demokratischen Landes auf so etwas reagiert. Aber als Historiker sollte man schon gewisse Anforderungen an sich selbst stellen. Sich etwa der Frage stellen: wieviel \u201eMachiavellismus\u201c, welches Ausma\u00df von zynischer taktischer Beweglichkeit war unvermeidlich, um mittelfristig einen Milosevic loszuwerden? Oder geht das \u00fcberhaupt nicht und geh\u00f6rt strikt tabuisiert? Was ist eigentlich dran an der Geschichte, dass Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> kurzzeitig selbst mit einem Verbrecher, dem Massenm\u00f6rder Radovan Karadzic in Pale, zusammengearbeitet hat? Um Milosevic das Wasser abzugraben und dem Despoten W\u00e4hlerstimmen zu rauben? Ausblenden ist immer daneben. Aber ich muss mich auch nicht moralisierend \u00fcberheben. Ich k\u00f6nnte vielmehr erst einmal versuchen, mir den Kontext dieser fragw\u00fcrdigen Entscheidung zu vergegenw\u00e4rtigen. Was f\u00fcr eine politische Situation war das \u00fcberhaupt? Welche Figur gibt Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> hier ab? Sollte ich bei diesem Nachforschen in Schwierigkeiten geraten oder gar in ein moralisches Dilemma, arbeite ich richtig.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<h2>Selbstvergessener Reformer ohne Zeit<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zoran hat mir diesen R\u00fcckzug und meine Abwendung von ihm mitnichten vergolten. Er hat mich 2002 in Belgrad in alter Herzlichkeit empfangen. Als sei ich treu wie Gold. Ich war schon 2001 einmal dort, aber da war ich nicht zum Regierungschef vorgedrungen. Dabei hatte ich mich h\u00f6chst schlau als Mitarbeiter der \u201eFrankfurter Allgemeinen Zeitung\u201c ausgegeben. Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> hat mir dann in einem Brief nach Konstanz versichert, das sei eine Dummheit gewesen \u2013 h\u00e4tte ich mich schlicht als Freund angemeldet, h\u00e4tte es gleich geklappt. Anfang 2004 war ich zusammen mit meinem alten Reisegenossen Ivan Glaser wieder in Belgrad, um mich auf meinen Redebeitrag zur Gedenkfeier der Stadt Konstanz f\u00fcr Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> im M\u00e4rz des gleichen Jahres vorzubereiten. Der Text der Rede liegt Ihnen vor (in englischer Sprache; auch ins Serbische ist er \u00fcbersetzt worden, siehe: Ekonomist, 29.M\u00e4rz 2004). Er versucht festzuhalten, was der fr\u00fche, gewaltsame Tod dieses au\u00dferordentlich weitsichtigen und mutigen Politikers f\u00fcr unsere Gespr\u00e4chspartner vor Ort, vor allem f\u00fcr Cedomir Jovanovic, bedeutet hat: einen unfassbaren Verlust f\u00fcr das Land und seine Entwicklung.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mein eigenes, sehr fragmentarisches Bild von Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> an der Macht habe ich hier und dann auch in meiner Rede auf der Gedenkveranstaltung der Universit\u00e4t Konstanz 2013 umrissen. Letztere liegt Ihnen ebenfalls vor. Dem m\u00f6chte ich hier nichts hinzuf\u00fcgen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2>PS<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Oder h\u00f6chstens eine kurze Bemerkung zur Kosovo-Frage, die anscheinend in Serbien unsterblich ist und heute die EU wieder akut unter Druck setzt. Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> war hier f\u00fcr mich \u2013 das hei\u00dft: seitdem ich selbst \u00fcberhaupt eine Ahnung von dieser sp\u00e4ten, massiv erschwerten, aber unaufhaltsamen Nationalstaatsbildung hatte \u2013 immer auf der radikal und aussichtslos falschen Seite. Auch kurz vor seiner Ermordung noch \u2013 als er der Internationalen Gemeinschaft entgegenschleuderte, dass sich im Kosovo ein regelrechter, ausgewachsener Nationalstaat formiere. Ja, und? Aber wenn man sich vorstellt, dass heute Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span> in Belgrad der Gegenspieler von Albin Kurti in Prishtina w\u00e4re \u2013 und nicht Aleksandar <span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">Vu\u010di\u0107<\/span>, der, wie Oliver Jens Schmitt es k\u00fcrzlich formuliert hat, immer noch derselbe ist, der er als Propagandaminister von Milosevic war! Dann st\u00fcnden sich hier, nicht zu glauben, keine Welten gegen\u00fcber. Sondern lediglich zwei demokratische Vollblutpolitiker, die beide nichts als die Wohlfahrt und Weiterentwicklung ihres Landes im Auge haben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vielleicht die beiden einzigen unzweifelhaft demokratischen Regierungschefs, die der Balkan in den letzten Jahrzehnten \u00fcberhaupt hervorgebracht hat.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ernst K\u00f6hler<br \/>Konstanz, M\u00e4rz 2023<br \/>Notizen f\u00fcr Radio Free Europe, Prag<br \/>Zum 20. Todestag von Zoran Djindji<span class=\"yKMVIe\" role=\"heading\" aria-level=\"1\">\u0107<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Distanz zur \u201eFrankfurter Schule\u201c: Bei jemandem seinen Doktor zu machen, hei\u00dft nicht, ihn als seinen Leitstern zu betrachten. 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